Grüne und Open Source
Die Grüne sind “traditionell” eher Open Source affin. Allerdings spielt das Thema Freie Software auf dem zZ stattfindenden Grünen Parteitag in Kiel keine grosse Rolle und die Bedeutung von Freier Software für unsere Freiheit in der digitalen Welt wird wohl leider von den meisten nicht erkannt. In einem Beschlussvorschlag heisst es, “wir … unterstützen freie und offene Software (FOSS) auf allen Ebenen, da die Nutzung entsprechender Angebote auch ein politisches Statement für Offenheit und gegen Monopole ist.”
Das ist zwar grundsätzlich schön, aber ich finde das “AUCH” einfach viel zu schwach – es ist nicht so ein kleines Nebenthema nach dem Motto “auch ganz nett”, nein, ich finde die Existenz von freier Software und offenen Standards zum Informationsaustauch ein GANZ WESENTLICHES politisches Statement und von absoluter Notwendigkeit. Transparenz in der Politik ist ohne freien Austausch von Information und freien Zugang zu Informationen für alle undenkbar.
ARM Server
Eine grosse Computer Firma (bei der ich lange gearbeitet habe) kündigte als Weltneuheit kürzlich auch Server mit ARM Prozessoren an. Nun, so neu ist das gar nicht, bei mir zuhause existiert bereits seit ein paar Monate ein Server mit einem Pandaboard.
Darauf läuft Ubuntu Onieric 11.10 in der “headless” Version, also ohne angeschlossenes Display – und das völlig problemlos als Fileserver, Webserver und CouchDB Server.
